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NEXT SHOW IN TOWN: 10.02.2012 MUSIKHALLE PORTSTRASSE Oberursel SPEEDCAKE/ AUTOPLAY/ VERLEN
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| Was sonst so passiert ist...: | |||
neulich, im orange peel (dez 10)nein, die umstände waren wirklich nicht gut. da war zum einen tief petra, das der meinung war, ausgerechnet gute drei stunden vor dem konzertbeginn über frankfurt hereinbrechen zu müssen. und, bei meiner seel‘, dieses tief hatte es in sich. als ich mein auto im parkhaus abgestellt hatte und die gut 500 meter zum orange peel lief, peitschte mir der wind die schneeflocken fast senkrecht ins gesicht, und mir wurde klar: heute kommen hier nur die beinharten, normale menschen bleiben fein zu recht! zu hause. unser bassist axel, ohnehin knapp kalkuliert, sollte planmässig um 18:30 aus berlin mit dem flugzeug landen und dann direkt zum club sausen, aber unter diesen umständen wussten wir nicht, ob der gute überhaupt fliegen würde, oder in berlin steckenblieb. als ich mit den gitarren im orange peel einlief, wusste ich überhaupt nicht, ob das ganze stattfinden würde, und falls ja, wer von den musikern den weg schaffen würde und da war der jesse, der besitzer vom orange peel, der aus seiner schlechten laune erst gar keinen hehl machte. die aussicht, zehn durstige musiker mit getränken zu versorgen, ohne mit entsprechenden einnahmen von zahlenden kunden rechnen zu können, dürfte sein übriges getan haben. also stellte er uns allen eine (!) flasche wasser hin, und erwartete, dass wir das im wahrsten sinne des wortes schlucken würden aber was soll ich sagen: speedcake sind auch fähig, sich in die lage eines veranstalters hineinversetzen zu können, und entsprechend zu reagieren. also haben wir einfach erst im restaurant nebenan ein paar biere gekauft, und später, als schliesslich die kasse auch auftauchte, vor ort. scheiss auf freigetränke, i just wanna party!einen grossen anteil am happy end des heutigen abends hatten die lions band. vier äusserst sympathische menschen, die die richtige einstellung mitbrachten: sie freuten sich einfach, auf der bühne zu stehen und ihre stücke zu spielen. so soll es sein! speedcake teilen diese einstellung unter allen umständen. also kippte die stimmung ins positive, jeder ankommende gast (es sollten am ende immerhin etwa zehn leute sein) wurde gefeiert und wie ein alter freund begrüsst, es war fast wie bei einer privat-party. um etwa 20:30 rief dann axel an und fragte nach der showtime: 22:00 Uhr ungefähr. schafft er. bestens! erster heute sind die lions band, zwei damen an den akustikgitarren und gesang, zwei herren am akustikbass und cajun. und spielen feinen akustik (ach!) indie pop. nach gefühlten fünfundzwanzig minuten wollten sie schon von der bühne, aber das geht natürlich nicht, also wurden ihnen zugaben abgerungen. mangels programm wurden dann einfach einige stücke doppelt gespielt. eins fand ich besonders bemerkenswert: im programm war auch das allererste stück, welches jen, die songwriterin jemals geschrieben hatte. mein allererstes stück kam noch nie zur aufführung, und ich glaube das ist auch besser so: es entstand, nachdem meine biolehrerin mir NULL punkte im zeugnis gegeben hatte und damit fast meine abi-zulassung gefährdet hatte. gut, ich war nicht der allerfliessigste schüler, aber schriftlich kam ich schon auf satte drei, vier punkte, und im unterricht war ich immerhin anwesend demnach eine himmelschreiende ungerechtigkeit. und wie gehen sensible künstlertypen damit um? sie schrieben punk songs. und dieser, mein allererster song, hatte den refrain b., halb tier halb frau, du biologische null-punkte-sau hehehe. ich bin ziemlich sicher, dass dieser song auch weiterhin vergeblich auf seine live-vorführung warten wird jetzt waren eure devoten gitarrensklaven (genau: speedcake!) an der reihe. die damen der lions bereicherten unsere stücke mit sympathy-for-the-devil-gedächtnis-chören, und überhaupt machte es in der wunderbaren stimmung sehr viel spass zu spielen. mitten im set gab es eine kleine sensation: bei truth about you übergab axel mir den bass und sang freihändig, ohne instrument! na und? mögen jetzt welche sagen, aber denen rate ich, fein den schnabel zu halten, denn: das macht der kerl sonst NIE. NIE. N.I.E. bei keiner probe, und erst recht nicht bei einem konzert! heute aber wohl, und dies war sicherlich auch der gelösten stimmung geschuldet. ich habe in seine augen geschaut als er da stand und sang, und lasse dir gesagt sein: das war vielleicht nicht das letzte mal, das er das tat zum schluss spielte sean yox. ein sehr interessanter typ, der auch mal bei einem sportfreunde stiller-konzert sich zusammen mit dem peter von gig mcfish vor die festhalle hinstellt und gitarre spielt und flyer verteilt. heute steht er zusammen nur mit einem keyboarder, und das praktisch ungeprobt auf der bühne. der keyboarder schielt auf die akkorde, die sean auf seiner 12-saitigen mit einem miniverstärker spielt , und improvisiert dazu. was jetzt vielleicht seltsam klingt war aber erstaunlich rund, und auch erstaunlich ist, dass er seinen grössten hit james bond of rock’n’roll nicht spielt. oder habe ich den nur nicht erkannt, wegen neuen arrangement mit gitarre und keyboard?also, trotz der widrigen umstände war das ein schöner abend. danke an alle anwesenden, und viel, viel respekt. so war das am 16. Dezember im orange peel, und ich flehe dich an: glaube mir bitte! neulich, im equiza (nov 2010)ich muss zugeben: ich kannte diesen laden gar nicht. zum ersten mal hörte ich vom equiza durch peter, dem booker von gig mcfish, der mir beim museumsuferfest sagte, dass toxic kiss dort die inoffizielle after-muf-party spielen würden. alright, wenn die dort spielen, dann würde das schon okay dort sein, obwohl: so waaahnsinnig pingelig würde ich toxic kiss auch wieder nicht bei der wahl ihrer bühnen einschätzen. wir übrigens sind es auch nicht, wir spielen eigentlich gerne überall wo es eine steckdose gibt. wenn also ebendieser peter uns fragt, ob wir im equiza spielen wollen: dann sagen wir nicht nein! gut, dann hätten wir also geklärt, dass wir das equiza nicht kannten, wen ich allerdings kannte, das war die band, mit der wir heute spielen würden: action selection. ich hatte die mal bei emergenza gesehen, die haben dort sich in die nächste runde geprogt, und das offensichtlich ohne grossen freundeskreis, wie sonst bei emergenza üblich. ganz allein durch die kraft ihrer riffs. gute band! als ich sie schliesslich persönlich traf, durfte ich feststellen, dass bernie, ihr sänger, ein grosser fan von den stone temple pilots ist. und glaube mir, obwohl stp eine ganze fabelhafte band ist, hat sich das noch nicht überall herumgesprochen. es ist ein viel zu seltenes vergnügen, mit jemanden zu diskutieren, ob die neuste platte an "tiny music" heranreicht, oder sich doch dahinter und "purple" einreihen muss. egal, rauf auf die bühne, wir sind ja schliesslich nicht zum fachsimpeln von stp-platten hier erschienen, sondern um verdammt hart zu rocken. als erstes spielten wir ein brandneues stück, "please excuse my insanity", welches recht eingängig ist und dessen refrain ein wenig - zugegebenerweise - an green day gemahnt. ja, zugegeben. uns war ein wenig nach pop zumute. das stück muss sich aber intensivst in das gedächtnis der anwesenden eingefräst haben, schliesslich wurde ich nach dem auftritt satte dreimal darauf angesprochen, dass wir doch sehr nach green day klingen. also bitte. sie sind ja nicht die schlechstete band überhaupt, aber wenn es einflüsse geben sollte, dann indirekt. also dass - wie heissen die nochmal - tres cool und wieimmersieheissenmögen in ihrer jugend ähnliche bands wie wir gehört haben. the clash, the jam, 999, joe jackson, the undertones, the ruts halt. entschuldigend muss ich aber sagen, dass das publikum im equiza sehr, ja seeehr jung ist, und von den eben genannten bands höchstwahrscheinlich nie etwas gehört hat. was ja eine schande ist, aber immerhin haben sie jetzt speedcake gehört, und das ist wiederum sehr, sehr gut. dann spielten action selection, und das sehr tight und beeindruckend. die kerle sind schon sehr gute musiker, und ihre songs stets abgefahren und interessant arrangiert. mir ging natürlich besonders das herz auf bei diesem stück, bei dem sie mit dem intro von "silvergun superman" von den stone temple pilots (habe ich schon erwähnt, dass die wirklich ganz ganz toll sind?) beginnen und dann schliesslich in ihren eigenen song übergehen. quite nice. wenn man etwas kritisieren muss, dann höchstens dass der gesang nicht so direkt ist, nicht führend, eher beiläufig. offensichtlich ist bei action selection der gesang ein gleichberechtigtes instrument neben gitarre, drums und bass und das ist nicht unbedingt furchtbar, aber nicht das, was mir jetzt super gefällt. ist eine reine geschmackssache: speedcake kommen eher aus der klassischer song-ecke, während action selections songs eher aus jams heraus zu entstehen scheinen. ja, aber sonst sind sie: tiptop! so war das am 05.11.2010 im equiza, wenn mir mein gedächtnis jetzt einen streich spielt! neulich, auf dem museumsuferfest (august / sept 10)also, ich sag dir: auftritte beim museumsuferfest sind schon was. schon alleine die parkplatz-situation macht die sache spannend. da ich nur eine gitarre zu transportieren hatte, konnte ich glückerlicherweise mit dem roller anreisen (was offensichtlich auch andere musiker machten: bei der verkehrsinsel an der färberstrasse parkte direkt vor mir ein kerl einen uralten simpson-roller und wuchtete eine gitarre und akkordeon hinunter. bei welcher band der wohl spielte?) andi liess sich von dem „besetzt“-schild beim parkhaus walter-kolb-strasse nicht beirren, sass es einfach in bester helmut-kohl-manier aus und wurde prompt belohnt – nach etwa zehn minuten konnte er hineinfahren! andere haben aber nicht solche nerven aus stahl und versuchten, mal so einen freien parkplatz zu ergattern. die folge: der martin fand nur in der nähe der uniklinik, also gute zwei kilometer entfernt, einen platz, und schleppte, fluchend wie ein rohrspatz, sein zeugs am mainufer entlang. für gemütsmensch martin nicht unbedingt der optimale start, aber da er in der lage ist, seine rasch aufgebauten stresshormone ebenso schnell wieder abzubauen, war die sache bald vergessen! also auf zu feinstaub-bühne. das feinstaub, für alle nicht-frankfurter, ist eine feine kneipe im nordend, mit musikalischem schwerpunkt auf punk, new wave, rock’n’roll usw. klar, dass wir uns da immer pudelwohl fühlen und gerne zechen. klar auch, dass wir uns freuen wie schnitzel, auf deren bühne beim museumsuferfest zu spielen! die bühne lag direkt am mainufer, und hell yeah, es steht bereits alles drauf, was männern so spass macht: marshall amp und box, peavey amp und box, trace elliott 8x10 box, pearl vision drumset. praktischerweise noch mit preisschild versehen. ich liebe es. also rauf mit uns. es ist zwar erst 14:00 h, eine zeit also, bei der echte rocker gerade ihre äuglein öffnen und am bettrand ihr erstes konterbier trinken, aber: what the heck. immerhin scheint die sonne, was bei diesem verregneten wochenende eine kleine sensation ist, wir spielen, einige leute bleiben neugierig stehen, andere gehen kopfschüttelnd weiter, so soll es sein! nach 45 minuten verlassen wir die bühne, denn so ist es abgemacht, und schön war es. danke an tamo und alex vom feinstaub, an peter von gig mcfish, und an lars, der ein kleines video-medley vom museumsuferfest erstellt hat. nicht erschrecken, der gute lars stand zuerst etwas nah an den boxen, es dröhnt und ächzt, aber nur bis sekunde 30, danach klingt es besser. check it out, dear. so war das am 28.08.2010, und daran kann man auch nichts mehr ändern! wenn man die einzige band OHNE standbass istgenau! wie das so ist, als einzige band ohne standbass, das kann man erleben, wenn man dem ruf vom chris gingles folgt, dem verrückten huhn vom sinkkasten. der chris hat uns, quasi als ersatz für den gig mit the scrugs, die ja ihre komplette tour gecancelt haben, ein konzert mit the don darlings und the ugly two and the half-naked cowboy angeboten. einzige bedingung: bitte unplugged, weil das ein country-special sein sollte. wenn's weiter nichts ist!also: haben wir das gemacht. und einige stücke gleich total umarrangiert, weil wir selbstverständlich vorgaben vom veranstalter bitterernst nehmen. wie das klang, das hat unser guter freund jan seitz treffend in einem satz zusammenfasst, denn dieser mann kann komplexe zusammenhänge einfach darstellen: "in der ersten hälfte dachte ich, ihr hättet euch neu erfunden!" ja, denn in dieser ersten hälfte (fussballjargon!) haben wir fast alle country-sierten songs gespielt, bevor es uns zu dumm wurde und wir (fast) wie immer klangen. das ist auch eigentlich das fazit dieses genre-ausflugs: ist mal schön und gut und hat spass gemacht, aber, bei gott, ich freue mich schon auf den nächsten "normalen" gig, wenn wir wieder aus allen rohren feuern dürfen! nach uns spielten the ugly two and the halfnaked cowboy aus darmstadt (aus darmstadt!) und diese hatten die crazy besetzung akustikgitarre, waschbrett und den unvermeidlichen standbass. hatte ich schon erwähnt, dass wir heute die einzige band OHNE standbass waren? verrückt, oder? das ist doch so, als würdest du im büro arbeiten, und du bist der einzige angestellter mit einem rechner, weil die anderen lieber mit der guten alten telexmaschine arbeiten! verstehst du? na egal, auf jeden fall war das schon souverän und gut gespielt, wobei...naja, die sache mit dem waschbrett, ist halt eher ein gimmick. sieht halt interessant aus, denn das war in der tat ein echtes altes waschbrett, aber so nach ein paar songs wünscht man sich einen richtigen beat, denn so ein waschbrett raschelt eher als dass das richtig gut klingt. trotzdem: daumen hoch, ihr stärkster song lautete "ich traf ted herold in der wäscherei", welches wohl nach einer wahren begebenheit geschrieben wurde. ich habe übrigens thomas anders mal am flughafen getroffen. oder axel schultz bei der messe. muss man tatsächlich einen song darüber schreiben? hehehe. neinein, ist natürlich absolut okay, und die herren waren auch sehr nett, passt schon. als headliner spielten the don darlings aus schweden, auch sehr nette kerle, und wie sollte es anders sein, na-tür-lich hatte der bassist einen standbass am start. hatte ich bereits erwähnt, dass wir heute die einzige band ohne standbass waren? ist doch verrückt, oder? das wäre so, als ob du in einem landwirtschaftlichen betrieb arbeitest, und du der einzige mit einem traktor bist, weil die anderen viel lieber einen plugschar bedienen. oder so. du verstehst sicher. aber egal, the don darlings waren toll, die stimme irgendwo zwischen nick cave und diesem typen von den afghan wigs, dessen name mir gerade nicht einfallen will, und die songs waren kraftvoll gespielt, viel härter als das, was man vorher so von ihnen hören konnte. so war das also am 11.mai im sinkkasten! echt jetzt!
wie ihr ja alle euch es schon gedacht habt, ist speedcake eine band aus feierabendmusikern. wir alle haben thank god! einen job, und das musizieren bringt uns kein geld ein. unterm strich, wenn man die proberaummiete, saiten, material etc bedenkt steht da eher ein fettes minus! wir sind ausserdem eine band, die auch mal, wie im "the fox and the hound" oder in der ha "affunzu" (wie bap sagen würden) begegnet man allerdings echten profis. die leben tatsächlich davon! respekt schon mal dazu. obwohl im rock’n’roll vereint, treffen trotzdem dann manchmal gewisse weltanschauungen aufeinander. wie zum beispiel bei den geneigten kollegen von "enb". deren schlagzeuger wollte unbedingt schlag 17:30 mit dem soundcheck beginnen. um jeden preis. da thorn.elevens drummer erst gegen 20:00 uhr auftauchen konnte (musste wohl arbeiten), und unser martin auch erst gegen 18:30 zeit hatte, hatte er kurzerhand ein drumset gemietet und dafür unserem martin mal anteilig dafür die kosten in rechnung gestellt. erstaunlich! genauso erstaunlich, dass sein eigenes schlagzeug wohl nicht aufzutreiben war.... so, jetzt aber mal zu unserem auftritt. ich konnte mich leider bezüglich der einlauf-musik nicht durchsetzen (was ist denn bitte peinlich an "eye of the tiger"? wer sich das bei uns vorstellen könnte, bitte melden! Ich brauche stimmen!) also stiegen wir zu the specials "a message to you rudy" auf die bühne. beim dritten stück riss mir wieder einmal die gitarrensaite, und ich kann mittlerweile es fast verstehen, wenn es mir keiner mehr abnimmt, wenn ich beteuere, dass das keine absicht wäre. weil es einfach zu häufig vorkommt. aber: so ist es wirklich, es ist keine absicht, das passiert halt ungewollt! also wird fortan nur noch gesungen und getanzt, ich kann also endlich alle moves mal ausprobieren, die ich so bei "dancestar" und "americas best dancecrew" etc gesehen hatte. es erübrigt sich fast zu erwähnen, dass der sound auf der bühne, wie eigentlich immer im sinkkasten fantastisch war!.... danach spielten enb. das sind alles exzellente musiker, keine frage, aber so ganz meine tasse tee war das nicht. zuviel kopf, zuwenig bauch, so würde ich das jetzt mal ausdrücken, wenn du weißt was ich meine!.... zum schluss spielten thorn.eleven. die jungs haben, man verzeihe mir den ausdruck, noch ein gewaltiges brett hingelegt. laut und hart! allerdings leerte sich der sinkkasten schon merklich, und auch meine eigene kraft, nach einem langen, hartem arbeitstag plus soundcheck-action plus verausgabung auf der bühne plus sich-selbst-feiern-nach-dem-auftritt, neigte sich dem ende zu, also wurde noch schnell der sinkkasten-belegschaft, zumindest denjenigen, die sich nicht mehr rechtzeitig retten konnten, zum abschied in die wange gekniffen, und dann aber ab nach hause!....
neulich, im bett (april / mai 08) im laufe des abends wurde ich öfter gefragt: "wieso spielt ihr eigentlich akustisch heute?" tja, so ganz genau konnte ich das auch nicht zu beantworten. ich schätze, es hing mit den folgenden fakten zusammen: - irgendwann hatte ich mal gehört, dass man im bett nicht allzu
laut spielen dürfte. a propos frank und das "bett": man hört ja in musikerkreisen so einiges, aber ich kann nur positives berichten. der frank ist sehr nett und hilfsbereit, baut auf, reicht getränke und kümmert sich noch um den sound. schlechte worte wird von mir hier keiner hören! über die heutigen mitstreiter, the blue fridays würde ich gerne einige worte verlieren (allerdings auch keine schlechten): thomas und terry waren früher bei den hungry cascades, und ganz ganz früher bei emil und die detektive. als kleiner bub sah ich mal anfang der achtziger emil und die detektive auf dem paulsplatz bei einem open air und war äusserst angetan - tolle band! und als wir später einen sänger suchten, sprach ich keck vorm jugendkiosk in der b-ebene (war zu der zeit DIE tauschbörse für musiker für mitmusiker, instrumente oder proberäume) einen typ an, der aussah wie farin urlaub auf dem "debil"-cover, denn wer so ausschaut, der ist bestimmt geeignet, bei uns zu singen! tja, ihr ahnt es: dieser typ war der thomas, der aber leider kein interesse hatte bei uns zu singen, aber seinerseits einen schlagzeuger suchte. ich empfahl ihm den bernd, und auch das ahnt ihr bestimmt: das passte, immerhin kamen die hungry cascades so zu ihrem drummer, während wir weiter suchen mussten, und mir langsam der gedanke kam, es doch vielleicht selbst mal am mikrofon zu versuchen später haben die hungry cascades und waterbugs zwei grossartige konzerte zusammen gespielt in hanau im kuba, und in frankfurt im "negativ". ihr seht: alte bekannte trafen sich hier wieder zum musizieren! um 21:30 war es schon recht gut gefüllt für einen dienstag, wobei uns zugute kam, dass der terry heute geburtstag hatte und diesen quasi mit uns im bett feierte. the blue fridays begannen also mit ihrem set voller new wave-coverversionen: "blue monday", "under the milky way" "only happy when it rains", meistens aber weniger bekanntes wie "move me" von den woodentops, wohlgemerkt mit geige, akustikbass und banjo! sehr stark gespielt, würde mich nicht wundern wenn man diese herren bald auf grösseren bühnen sehen wird, verbinden sie doch musikalisches können mit aha-effekt und popappeal allerdings vorausgesetzt, sie spielen eventuell etwas bekanntere stücke, ganz so wie der terry das möchte. axel vermutete, dass etwa 80 % des publikums die meisten stücke nicht kannte, und der axel, das wissen wir alle mittlerweile, ist ein fuchs und ein ausgezeichneter schätzer! danach also speedcake, heute mit zwei akustikgitarren, akustikbass und auch martin bediente seine drums mit rods. die stücke waren - dort wo es nötig war - etwas umarrangiert, der plan war ja eigentlich, die songs etwas ruhiger zu spielen. aber mit jedem stück wurden wir lauter und lauter, ohne das wir irgendetwas dagegen tun konnten, und gegen ende der show unterschied sich das ganze von einen "normalem" speedcake-konzert nur dadurch, dass die gitarren etwas bauchiger geformt waren als sonst. ansonsten: oldschool punk'n'roll up your ass, klassische gitarrenposen und auch unser gutes altes led-laufband kam endlich mal wieder zum einsatz. ich bin mal so frech und spreche für die ganze band: schee war's! so war das am 29.04.08 im bett. wenn du's nicht glaubst kannst du ja den bruno labbadia fragen! |
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